Taekwondo

Taekwondo ist eine der ältesten Kampfkünste der Welt und findet ihren Ursprung in Korea, wo sie heute als Nationalsport gefeiert wird. Wobei das Wort „Sport“ nicht ganz dem Anspruch des „Do“ gerecht wird.

Das „Tae“ steht für alle Fußtechniken, „Kwon“ für Hand- und Armtechniken und hinter dem geheimnisvollen „Do“ verbirgt sich die Methode beide vernünftig einsetzen zu können.

Es gibt sieben verschiedene Disziplinen und neun Gürtel, die einen bis zum ersten Dan führen. Kontinuierliches Training und Ausbildung in diesen Disziplinen sollen den Geist der Ausübenden schulen und ihn den Zielen des Taekwondo näher bringen. Diese wurden von Gründer und Großmeister Choi Hong-Hi so zusammengefasst: Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Unbezwingbarkeit.

Meister Kang bekam von Großmeister Choi persönlich eine Ehrenbezeugung überreicht (unteres Bild).

Im Taekwondo gibt es zwei Stilrichtungen, die durch die IFT und die WTF vertreten werden. Während die ITF das klassische, in seinen Bewegungen sehr ästhetische Taekwondo fördert, propagiert die WTF das moderne Taekwondo. In dieser Art wird es auch bei den Olympischen Spielen vertreten.

Im Wesentlichen vertreten beide Stilrichtungen, wenn auch in unterschiedlicher Weise, die Hauptdisziplinen des Taekwondo:

Hosinsul (Selbstverteidigung)
Poomse (Bewegungsformen)
Kyorugi (Freikampf)
Kyokpa (Bruchtest)

Höchstes Ziel des Taekwondo Trainings ist es stets, rücksichtsvoll vorzugehen und durch Disziplin und Körperbeherrschung die persönliche Geisteshaltung auszubilden. Taekwondo ist eine Schule für Geist und Körper gleichermaßen.