Formenlauf:
Der Formenlauf besteht aus vorgegebenen Schritt- und Bewegungsfolgen, die gegen imaginäre Gegner durchgeführt werden, um Ausführung, Anwendung und taktische Konzepte der erlernten Techniken zu üben.

Als Mitglied der WT trainieren wir ausschließlich Pumsae.

Pumsae
wurden in den späten 1960er und frühen 1970er für das moderne Tae Kwon Do von World Tae Kwon Do (WT) entworfen, bestehend aus acht Taegeuk und neun Yudanja.

Die acht Taegeuk wurden als koreanische Weiterentwicklung der damals geübten Formen aus dem Karate entworfen. Sie orientieren sich an den acht Trigrammen aus dem Buch der Wandlungen, wie sie auch in der südkoreanischen Flagge zu sehen sind.

Die neun Yudanja wurden auf Basis weiterer Karate-Formen entworfen und mit fortschrittlichen Konzepten weiterentwickelt. Sie werden von Tae Kwon Doin ab dem ersten Dan geübt.

Teul
entstanden in den 1950er und 1960er Jahren durch Choi Hong Hui und werden in der International Tae Kwon Do Federation geübt.

Einschrittkampf und Dreischrittkampf:
Die Techniken werden gegen den Angriff eines Partners ausgeführt. Besonderes Augenmerk verdient hier die genaue Kontrolle der Distanzen und des Krafteinsatzes, um Verletzungen zu vermeiden.

Hyeong
der koreanische Begriff für Formen in Kampfkünsten allgemein. Heute gelten Hyeong als die ursprünglichen Formen, die bis in die 1960er Jahre hinein geübt wurden. Sie wurden weitgehend aus dem Karate entnommen und stellen die Basis aller weiteren Formenentwicklungen dar. Pumsae und Teul entwickelten sich aus jenen Hyeong. Deswegen halten nur sehr wenige Tae Kwon Do-Schulen noch an den Hyeong fest. Insbesondere in den Schulen des Soo Bahk Do Mu Deok Kwan von Hwang Kee werden jene Hyeong noch geübt, ergänzt mit Neuschöpfungen Hwang Kees.

Freikampf:
Im Freikampf werden die eigenen Fertigkeiten im kontrollierten Rahmen angewandt. Ursprünglich diente der Freikampf dazu, um sich auf Situationen der Selbstverteidigung vorzubereiten. In unserer Schule kommt dem klassischen Freikampf eher eine geringe Bedeutung zu.

Selbstverteidigung:
Tae Kwon Do wurde als militärische Kampfkunst zur Selbstverteidigung entwickelt. Seine philosophische Grundlage im Do erstreckt sich auf die geistige Haltung und dient nicht dem Straßenkampf. Es geht darum, mit Selbstvertrauen und wachsamen Augen kritische Situationen zu erkennen und zu entschärfen.

Bruchtest:
In Prüfungen dient der Bruchtest als Zeichen der geistigen Kraft auch scheinbar schwerste Hindernisse überwinden zu können. Ziel ist die Fähigkeit seine Kraft zu fokussieren, und jene Kraft aufzubringen, um die Herausforderung mental und physisch zu überwinden.

Do:
Kontinuierliches Training und Ausbildung in diesen Disziplinen schulen den Geist des Praktizierenden und bringen ihm die höheren Ziele des Tae Kwon Do näher. Diese wurden vom Namensgeber und Großmeister Choi Hong-Hui so zusammengefasst: Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Unbezwingbarkeit.

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